DDR Museum Mühltroff im Vogtland Land Sachsen

Feiertage in der DDR

Gesetzliche arbeitsfreie Feiertage in der DDR
Auf der Grundlage von Festlegungen des VII. Parteitags der SED (17. bis 22. April 1967) wurden im Zusammenhang mit der Einführung der "Fünftagewoche" fünf Feiertage gestrichen. Da die Verordnung am 28. August 1967 in Kraft trat, waren 1967 Reformationstag und Buß- und Bettag keine Feiertage mehr. In der Verordnung war auch bestimmt, dass die Arbeitszeit von Karfreitag und Pfingstmontag am Sonnabend nach Ostern bzw. Pfingsten nachzuholen ist. Diese Regelung wurde wenige Jahre später aufgehoben. Die freien Nachmittage am 24. Dezember (Heiligabend) und 31. Dezember (Silvester) mussten an zwei Sonnabenden im November und Dezember vorgearbeitet werden.

Nach der politischen Wende in der DDR 1989 wurden die gestrichenen Feiertage (außer dem Tag der Befreiung) kurz vor Ostern 1990 wieder eingeführt. Ostermontag und Christi Himmelfahrt waren in den letzten Monaten der DDR somit wieder gesetzlich arbeitsfreie Feiertage.

Während heute in Deutschland zwischen bundeseinheitlichen (zum Beispiel Christi Himmelfahrt, Tag der Deutschen Einheit) und regional begrenzten (zum Beispiel Fronleichnam, Buß- und Bettag) Feiertagen unterschieden wird, wurden in der DDR wegen ihrer zentralistischen Struktur seit 1967 alle Feiertage einheitlich im gesamten Staatsgebiet begangen.

Quelle Wikipedia


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