DDR Museum Mühltroff im Vogtland Land Sachsen

Produktion der DDR

Der erste Fünfjahrplan von 1951 bis 1955 verfolgte hauptsächlich das Ziel, die Kriegsfolgen zu beseitigen und die Produktion speziell der Energiewirtschaft, der Schwer- und der chemischen Industrie zu steigern. 1955 existierten in der DDR noch über 13.000 Privatbetriebe, und in der Landwirtschaft war die Kollektivierung erst 1960 abgeschlossen.

Walter Ulbricht, Wilhelm Pieck und Otto Grotewohl (v.l.n.r.) nehmen auf der II. Parteikonferenz der SED Selbstverpflichtungen von Bergarbeitern entgegen
1957 erreichten die Produktionszahlen der DDR die doppelte Höhe der vor dem Zweiten Weltkrieg auf diesem Gebiet erbrachten Leistungen. Im selben Jahr wurden in der DDR 213 Mio. Tonnen Rohbraunkohle gefördert (50 Prozent der Weltförderung), 32,7 Mrd. Kilowattstunden Strom und 2,9 Mio. Tonnen Stahl (14-mal so viel wie noch 1947) produziert. In der Chemieproduktion hatte die DDR weltweit die zweithöchste Produktionsrate und war der größte Maschinenexporteur aller Ostblockstaaten. Bis 1965 stieg die Industrieproduktion auf etwa das Fünffache des Vorkriegsstandes.

Quelle Wikipedia


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