DDR Museum Mühltroff im Vogtland Land Sachsen

Verwaltungsgliederung und Hauptstadtproblematik der DDR

Bezirke der DDR und Ost-Berlin ab 1952
Seit ihrer Gründung war der Verwaltungsaufbau der DDR durch eine starke Zentralgewalt geprägt. Allerdings konstituierte die erste Verfassung von 1949 eine föderale Struktur mit den Ländern Mecklenburg, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen.

Mit der Verwaltungsreform von 1952 wurden die Länder ihrer Funktion enthoben. Als neue mittlere Ebene der staatlichen Verwaltung traten 14 Bezirke an ihre Stelle. Zugleich wurde im Rahmen einer Kreisreform die Anzahl der Stadt- und Landkreise stark erhöht. 1958 wurden die Länder schließlich auch formal abgeschafft.

Laut Verfassung war Berlin die Hauptstadt der DDR, was einen Verstoß gegen die 1945 von den Alliierten getroffene Vereinbarung auf der Jalta-Konferenz darstellte. Obwohl nach dieser Gesamt-Berlin als Viersektorenstadt unter gemeinsamer alliierter Kontrolle keiner der Besatzungszonen und damit nicht einem der beiden daraus entstandenen deutschen Staaten angehören konnte, wurde die schrittweise Vereinnahmung des Ostteils durch die DDR letztlich von den Westmächten de facto geduldet. Die drei westlichen Alliierten betonten aber stets den staatsrechtlichen Sonderstatus ganz Berlins, der sich aus der von allen vier Siegermächten ausgeübten Besatzungshoheit ergebe.

  • Der Staatsrat der DDR stellte Ost-Berlin im Jahr 1961 mit den Bezirken gleich:
    • Bezirk Rostock
    • Bezirk Schwerin
    • Bezirk Neubrandenburg
    • Bezirk Potsdam
    • Bezirk Frankfurt (Oder)
    • Bezirk Cottbus
    • Bezirk Magdeburg
    • Bezirk Halle
    • Bezirk Erfurt
    • Bezirk Gera
    • Bezirk Suhl
    • Bezirk Dresden
    • Bezirk Leipzig
    • Bezirk Karl-Marx-Stadt
    • Berlin

Quelle Wikipedia


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